Monet_Crauss_Doppelportrait

Punkt, Punkt, Strich - ganz so einfach nicht

Claude Monet und der Impressionismus

Was wir heute als idyllisch und beruhigend empfinden – hingetupfte Seerosen-Details und verschwommene Hafenansichten – war vor gut 150 Jahren ein Aufreger! Claude Monet, der bis dato realistisch gemalt und damit im Pariser Salon einen passablen Erfolg gefeiert hatte, probierte eine neue Stilrichtung aus, die versuchen wollte, der inneren Empfindung Rechnung zu tragen statt äußerlicher Genauigkeit. Der Impressionismus war geboren und fand in allen Kunstsparten Anhänger: Claude Debussy in der Musik, Schnitzler und Rilke in der Literatur.
Crauss geht der Frage nach, was den Impressionismus ausmacht und weshalb auch Bilder von alltäglichen Dingen plötzlich eine seltsam magische Wirkung entfalten. Monet hat sich etwas getraut und es durchgehalten. Spüren wir dem nach!
Claude Monets Todestag jährt sich 2026 zum hundertsten Male.
Crauss ist ein noch ganz lebendiger Schriftsteller, dessen Augenmerk auf der Verdichtung von Weltwahrnehmung liegt. Sein aktuelles Buch ALLES ÜBER RUTH – UND SEITDEM entwickelt sich derzeit zum Bestseller. www.crauss.de